Australien Rundreise – die wichtigsten Stationen

Australien Rundreise bannerWürdest Du versuchen in drei Wochen ganz Amerika zu sehen? Nein, das wäre einfach nur größenwahnsinnig bei den Ausmaßen des Landes. Australien ist so groß wie die USA (ohne Alaska), jedoch vergisst man als Reisender das gerne.

Das liegt zum einen an der Entfernung nach Down Under: ca. 20 Flugstunden plus Zwischenstopp trennen uns. Man kennt den Umriss des Kontinents, aber wie lange es wirklich von Sydney (Ostküste) nach Perth (Westküste) ist, weiss man nicht wirklich – es sind knappe 4.000km oder 40 Autostunden! Des Weiteren kommt der Opportunitätsfaktor dazu: „Wenn ich schon mal ‚da unten‘ bin, muss ich auch alles machen.“ Das geht leider nicht.

Das soll aber nicht bedeuten, dass Ihr wichtige Stationen auslassen müsst. Unsere Australien-Route ist in 4 Wochen zu schaffen und nimmt das Beste aus Strand, Korallenriffe, Großstadt und Outback mit! Wir starten in Cairns und hangeln uns im Uhrzeigersinn nach Darwin. Bereit? Los gehts!

Cairns – Brisbane | Brisbane – Sydney | Sydney – Melbourne | Melbourne – Adelaide | Adelaide – Alice Springs | Alice Springs – Darwin

Cairns – Brisbane

Die Stadt Cairns liegt in Queensland, dem zweitgrößten Bundesstaat Australiens. Das tropische Klima lockt Besucher in die ca. 150.000 Einwohner Stadt, jedoch nicht für lange. Zu groß ist die Anziehungskraft des Great Barrier Reefs und der Strände der Whitsunday Islands 100km südlich von Cairns.

Touren zum Great Barrier Reef starten vom Aplin Sts oder Reef Terminal. Aus mehreren Anbietern könnt Ihr Dauer und Extras wählen, Tagestouren starten ab 99 AUS$. In Cairns empfehlen wir Euch das Travellers Oasis, eine kleine und intime Backpacker-Absteige mit Pool, tropischem Garten und Klimaanlage in den Zimmern.

Von Cairns Richtung Süden, schlängelt sich die A1 am Pazifik entlang und führt Euch durch mehr als zehn National Parks. Ein günstiger Stopp auf halben Weg zum Airlie Beach ist Townsville. Mehr Natur wird Euch im Eukalyptus Wald oder auf dem Mount Cook geboten und ganz viel Sonne könnt Ihr auf Magnetic Island tanken. Diese Insel ist einer der sonnigsten Fleckchen der Erde – bei 320 Tagen Sonne im Jahr habt Ihr gute Chancen braun zu werden…Whitsunday Islands_brewbooks

Von Townsville sind es dann noch ungefähr 3 Stunden nach Airlie Beach. Der kleine Hippie- und Surferort dient als Auffangs- und Transferstelle und braucht sich mit seinen Sandstränden gegenüber den Whitsunday Islands nicht zu verstecken. Gegen Strände namens Whitehaven Beach ist es jedoch schwer anzukommen…Insgesamt stehen Euch 74 Inseln zur Auswahl, die nur per Flugzeug oder Boot zu erreichen sind.

Um die weiteren Traumstrände der Ostküste anpacken zu können, lohnt es sich den Eisenhaushalt in Rockhampton, der Rindfleisch-Hauptstadt Australiens, auszugleichen. Ihr könnt die historische Stadt entlang des Fitzroy Flusses mit der Heritage Route ablaufen und das Füttern der Krokodile zur Mittagszeit auf der Koorana Crocodile Farm miterleben. Falls es spät wird, sucht Euch lieber ein Hostel (z.B. das Rockhampton Backpackers YHA), da die Straßen nachts den Trucks und Tieren gehören. Kängurus sind nachtaktiv und vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung unterwegs.

Voller Energie könnt Ihr nun die weiteren 400km zur Fraser Island absolvieren. Hervey Bay wird ebenfalls oft erwähnt, ist jedoch sehr touristisch und eher ein Paradies für Rentner. Fraser Island dagegen ist die größte Sandinsel der Erde. Nehmt die Fähre von Rainbow Beach und taucht ein in einen der 200 Süßwasserseen, oder genießt Regenwald und sternenklare Nächte…

Falls Ihr Euch Richtung Brisbane losreißen könnt, lohnt sich ein Stopp in Noosa. Von Norden her kommend ist dieser Ort einer der ersten Surf-Spots der Sunshine Coast. Während Wellenreiter sich bereits in den 60er Jahren hier austobten, ist Noosa heute ein Essens-Mekka. Neben der entspannten Café-Kultur könnt Ihr den Noosa National Park entlang der Küste erkunden.Brisbane bei SonnenuntergangZurück auf dem Bruce Highway seid Ihr in ca. zwei Stunden in Brisbane. Die drittgrößte Stadt Australiens wird Euch eine angenehme Abwechslung zur Straße sein. Streckt und lockert Eure Beine in einem der Parks des Stadtteil New Farms oder schlendert die Promenade am Brisbane River rauf und runter. Entdeckt zeitgenössische Kunst in der Gallery of Modern Art (GoMA) oder schaut Euch ein Cricket-Spiel im Gabba Stadium an.

Hier könnt Ihr locker ein oder zwei Nächte verweilen, um auch den etwas entfernteren Attraktionen wie das Tierschutzgebiet Lone Pine Koala Sanctuary einen Besuch abzustatten. Wir empfehlen das Brisbane City YHA, das tolle Ausblicke über Brisbane von seiner Dachterrasse bereithält und sogar einen Swimming Pool hat.

Brisbane – Sydney

Der nächste Stopp nach 70km ist Gold Coast und ist das absolute Kontrastprogramm zu allem, was die Ostküste zu bieten hat: Wolkenkratzer, Freizeitparks und Einkaufszentren. Die Stadt wird nicht zu unrecht das ‚Las Vegas Australiens‘ genannt. Dafür gibt es hier auch einige sandige Abschnitte, insgesamt 35km davon. Der berühmteste ist Surfers Paradise, der eine einzige Surf-Party ist.

Ruhiger geht es wieder eine Fahrstunde (88,4km) gen Süden in Byron Bay zu. Nachdem Ihr die Grenze nach New South Wales überquert habt, bringt Euch der Pacific Highway in den gemütlichen 9.000 Seelen Ort. Hier geht es australisch lässig zu und nur beim Rafting, Surfen oder Fallschirmspringen steigt das Adrenalin an. Romantiker können ausgedehnte Spaziergänge zum Cape Byron Leuchtturm machen. Wer eine Nacht Ruhe nach Gold Coast braucht, findet sie in einem der Privatzimmer des Nomad Byron Bay.Byron BayWer Zeit hat, kann landeinwärts den Umweg nach Nimbin nehmen. Diese heilige Stätte der Aborigines erlangte Berühmtheit mit dem Aquarius Festival 1973. Übrig geblieben sind Hippies und Marihuana, was diesen Ort zur offiziellen ‚drug capital of Australia‘ gemacht hat. Nimbin ist aber auch für seine Felsformationen bekannt sowie für den Hangin Rock Creek, mit wunderbaren Wasserfällen am Ende der Stony Shute Road.

Die knapp 780km nach Sydney könnt Ihr mit drei möglichen Aufenthalten versüßen. Diejenigen, die bereits ein Surfbrett unter ihren Füßen vermissen, können die Wellen von Woolgoolga or ‚Woopi‘ reiten.

Nur 20km weiter, bietet sich das Coffs Harbour YHA Backpackers Resort  als eine Bleibe an. Die Restaurantdichte hat in Coff’s Harbour zugenommen, vor allem um den Anlegesteg, wo man abends auch zum Quiz oder Live Musik in die Pubs einfallen kann. Tagsüber gibt es hier Fahrräder und Surfbretter zum Ausleihen.

Auf halber Strecke, nach knapp vier Stunden Fahrt, könnt Ihr in Port Macquarie Halt machen. Die Architektur erzählt die Geschichte Australiens als Kolonie während der Billabong Koala Park die heutigen bekanntesten Repräsentanten des Landes vorstellt: Koalas.

Weiter auf der M1 nimmt der Verkehr und die Häuserdichte zu – Ihr nähert Euch der wohl schönsten Stadt Australiens: Sydney. Hier könnt Ihr gleich mehrere Tage verbringen, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt (Sydney Harbour Bridge, Opernhaus) zu sehen, in Manly zu flanieren oder am berühmten Bondi-Beach zu surfen oder einfach nur Sonne zu tanken. Das Sydney Harbour YHA liegt nahe des Hafens und bei den Ausblicken von der Dachterrasse wollt Ihr vielleicht einfach auch mal einen Tag im Hostel bleiben…Sydney Harbour YHA_Dachterrasse Wer anstatt Glas und Sand, lieber Erde und Bäume sehen will, solllte unbedingt einen Tagesausflug in den Nationalpark Blue Mountains einplanen. Egal zu welcher Jahreszeit Ihr geht, die Fels- und Bergwelt wird sich Euch mal bunt, frisch, strahlend oder cool zeigen. Auf dem Rückweg, Radio aus und das Kinderlied ‚Von den blauen Bergen kommen wir…‘ anstimmen.

Sydney – Melbourne

Von der schönsten Stadt, geht es wohl zur coolsten Stadt Australiens. Hier scheiden sich die Geister, jedoch hat Melbourne ein unnachahmliches Flair. Auf dem Weg dorthin könnt Ihr ein Abstecher nach Canberra einlegen. Durch seine Regierungsgebäude oft als langweilig abgestempelt, hat sich die Hauptstadt Australiens als grüne und durchaus sehenswerte Stadt gemausert. Wenn Ihr dort seid, geht zum Lake Burley Griffin, klettert die Anzac Parade hoch, um einen Blick aufs Parlamentgebäude zu erhaschen, esst tolle asiatische Küche im Stadtteil Dickenson oder taucht ins Nachtleben ein.

Je weiter Ihr in den Süden vordringt, desto abwechslungsreicher wird das Wetter. Landschaftlich ist vor allem die Route durch die Snowy Mountains entlang des Barry Way sehenswert, die einmalige Ausblicke liefert und ja, wie der Name schon andeutet, Schnee!

Meeresfrüchte-Liebhaber kommen in der Gegend der Gippsland Lakes auf ihre Kosten. Sale ist Australiens größter Fischereihafen und nachdem Ihr Euch den Bauch vollgeschlagen habt, bietet sich ein Nickerchen am Sandstrand von Ninety Mile Beach an. Mehr Fisch gibt es in Fish Creek – wer hätte es gedacht! Nach dem Essen könnt Ihr tausend Schritte im Wilson’s Promontory National Park tun und schön die Augen nach Emus und Wombats offen lassen.Melbourne GrafittiDie zweitgrößte Stadt Australiens wird Euch als Ausgangspunkt für die Great Ocean Road dienen. Jedoch nicht so schnell, erstmal müsst Ihr ein paar Tage hier verbringen. Budget Reisende werden Melbourne lieben: die City Circle (35) Straßenbahn ist kostenlos sowie Eintritt zu den meisten Gallerien und Kunsthallen. Verweilen kann man prima in einem der hippen Cafés, die individuell mit sehr Liebe gestaltet wurden und Namen wie Seven Deadly Sins tragen.

Die Esskultur ist so variabel wie das Kunstangebot: Ihr findet alles von afrikanisch über griechisch bis zu australischen Steaks. Der Vorort St. Kilda hat leckere Cafes zum Brunchen und von der Strandpromenade hat man fantastische Blicke auf Melbourne. Tennisfans sollten die Rod Laver Arena am Yarta River nicht auslassen, und Naturfreunde finden Entspannung im Botanischen Garten auf der südlichen Seite des Flusses.

Nachdem Ihr den Beat von Melbourne eingeatmet habt, macht Euch auf die 243km lange Great Ocean Road, die von Torquay bis Allansford reicht. Tagesausflüge bis nach Lorne lohnen sich, falls Ihr einen Flieger nach Alice Springs nehmen wollt. Wenn Ihr die Zeit habt, fahrt die ganze Länge dieser Straße ab, die von wiederkehrenden Soldaten aus dem Krieg gebaut wurde. Als Dank gab es keine Medaillen sondern eine Schaufel in die Hand…

Melbourne – Adelaide

Torquay wird auch als Victorias Surf-Hauptstadt bezeichnet. Über die Osterferien findet der Rip Curl Pro Wettbewerb statt, der jedes Jahr die besten Surfer der Welt anzieht. Weiter gehts Richtung Lorne, ein hübsches kleines Nest, das viele Melbourner mit seinen leckeren Burgern und gutem Kaffee für einen Tag aus der Großstadt lockt. Beim Verlassen des Ortes, macht einen kleinen Umweg zu Teddy’s Lookout (folge den Schildern auf der George Street). Von dieser Aussichtsplattform sieht man, wie sich die Great Ocean Road um die Klippen und den St George River schlängelt.

Der nächste Abschnitt führt Euch durch den Great Otway National Park bis Apollo Bay. Das Fischerdörfchen hat über die letzten Jahre viele Künstler und Musiker als Bewohner gewinnen können, die ihre Waren auf dem Foreshore Market (jeden Samstag von 8.30 – 16.30 Uhr) anbieten oder ihre neuesten Songs in Live-Gigs zum Besten geben.

Kamera laden ist ein wohlgemeinter Ratschlag bevor Ihr die Shipwreck-Küste entlangfahrt. Der Name geht auf die Anzahl verunglückter Boote zurück. Man munkelt, dass es an die 650 Schiffbrüche hier gab, von denen ca. 200 Schiffe geborgen werden konnten.

Weniger versteckt liegen die Kalksteinformationen vor der Shipwreck-Küste, die bis zu 65m aus dem Meer ragen können. Die 12 Apostles mit Loch Ard Gorge und London Bridge zählen zu den bekanntesten, obwohl Witterung und Abtragung bereits vier von ihnen zum Einsturz gebracht haben. Das Hostel The 13th Apostle rechnet aber noch mit 12 und hat tolle Ausblicke zu bieten. Diese gibt es auch von der Aussichtsplattform Gibson’s Step.12 Apostles_Great Ocean Road AustralienVon Apollo Bay sind es knapp 3 Stunden bis nach Port Fairy und auch die letzten Meter aud der Great Ocean Road. Wenn Ihr Euch frühzeitig ins Auto packt, könnt Ihr in dieser historischen Stadt mit dem Boot zur Lady Julia Percy Island übersetzen. Dort gibt es eine der größten Kolonien von Pelzrobben, aber auch Delphine, Wale und Haie zu sehen.

Für Weinliebhaber werden die knapp 700km nach Adelaide zur wahren Genussfahrt werden. Nachdem ihr die letzten Meter an der südöstlichen Küste Australiens eingeatmet und Victoria hinter Euch gelassen habt, macht Halt am Blue Lake zu Fuße des erloschenen Vulkans Mount Gambier. Besonders von November bis Februar wird der See seinem Namen durch ein kräftiges Blau gerecht. Wer lieber Flüssiges zum Trinken sucht, kann in Coonawarra die Rebsorte Cabernet Sauvignon testen.

Mehr Wein gibt es im McLaren Vale vor Adelaide. Die Weinregion hat 45 Gewölbekeller, in denen die Produkte der Gegend vor Ort oder in der Flasche für später probiert werden können. Die Fahrer unter Euch sollten lieber bis Adelaide warten…An den Straßenständen könnt Ihr den Reiseproviant mit Mandeln, Käse, Oliven oder Beeren auffüllen.

Wer an diesem Punkt, nach ca. 4,500km Fahrt Heimweh nach deutschen Produkten oder einfach nur deutschen Klängen und Anblicken hat, sollte einen Abstecher nach Hahndorf einlegen. Jawohl, Australiens älteste deutsche Siedlung wurde im Jahre 1839 von Lutheranern gegründet und nach dem Kapitän mit Nachnahmen Hahn getauft. Zwanzig Minuten südöstlich vor Adelaide warten also Lederhosen und Jodellieder auf Euch!Adelaide

Ganz australisch geht es wieder in Adelaide zu. Unter Einheimischen ist die Stadt wegen ihrer Feuerwerksproduktion verschmäht, dabei hat die fünftgrößte Stadt Australiens viel mehr zu bieten. Zwei bis drei Tage könnt Ihr einplanen, um Rymill Park, Glenelg Strand, Kangaroo Island oder eine der umliegenden Weinregionen zu besuchen. Abends solltet Ihr Euch die lebendige Musikszene nicht entgehen lassen.

Adelaide – Alice Springs

Von Adelaide könnt Ihr entweder mit dem Ghan Train ins tropische Darwin oder weiter mit dem Auto auf dem Explorers Highway. Egal wie, eins ist sicher – es wird lang und eventuell auch ein bisschen zäh werden. Dafür wartet der magische Ayers Rock auf Euch, sowie die weiteren Naturwunder dieser roten Wüstenlandschaft. Wer noch nicht genug Wein probiert oder aufgestockt hat, bekommt die letzte Chance dazu in Port Augusta. Umgeben vom Barossa Valley, wird hier vor allem Shiraz und Riesling Sorten angebaut, die wunderbar zum Sonnenuntergang über den Weinbergen passen…

Danach seid Ihr auf Euch gestellt. Straße, Steuer und der eiserne Wille weiter zu fahren und sich tiefer in den roten Sand vorzuarbeiten. Als Inspiration dient Euch der Schotte John McDouall Stuart (1815 – 1866), der als erster erfolgreich die australische Mitte von Süden nach Norden durchquerte. Wie war es wohl für ihn und seine Expeditions-Gefährten die 2,722km nach Darwin zurückzulegen?

Falls Ihr mehrere Fahrer an Bord habt, könnt Ihr die 16- Stunden Strecke Port Augusta – Alice Springs ohne Übernachtungsstopp zurücklegen. Wenn nicht, bietet sich die Bergbau-Stadt (Opal) Coober Pedy an. Die meisten Aktivitäten finden hier unter Tag statt, wie die Underground Kunstgallerie eindrucksvoll beweist. Nachts jedoch nicht vergessen den Blick gen Himmel zu richten, wenn die Sterne heller sind als alle Opale der Stadt zusammen.

In weiteren sieben Stunden seid Ihr in Alice Springs, der nächsten Stadt zum Ayers Rock (Uluru) mit läppischen 450km Entfernung (ca. Nürnberg – Berlin…). Die wohl berühmteste Outback Stadt in Australiens ‚Red Centre‘ ist auch eine der modernsten. Restaurants und Bars reihen sich neben Gallerien mit Aborigines Kunst, die eine Geschichte von mindestens 5.000 Jahren dokumentiert.Uluru oder Ayers RockDas Gebiet um Uluru oder Ayers Rock ist für die Ananga heilig. Falls Ihr ein paar Tage die Gegend erkunden wollt, empfehlen wir Euch die Outback Pioneer Lodge in der Nähe des Ayers Rock. Diese wird Euch das Speer- und Bumerang-Werfen beibringen und Euch in die Geschichten der Ananga einweihen.

Weitere tolle Ausflugsziele warten auf Euch in Uluṟu-Kata Tjuṯa und Kings Canyon, im Watarrka National Park. Klettert an den Rand des Canyons für wunderbare Ausblicke auf die Sandsteinformationen unter Euch, schwimmt in einem der Pools des Garden of Eden oder schließt Euch einer Wanderung an und beendet den Tag bei traumhaften Sonnenuntergängen.

Alice Springs – Darwin

Wenn Ihr bereit seid, diesen magischen Ort hinter Euch zu lassen, ab ins Auto  aufs letzte Teilstück Eures Australien-Trails, das nochmal die gleiche Entfernung wie von Adelaide nach Alice Springs ausmacht. Auf dem Weg nach Tennant Creek kommt Ihr an den Devils Marbles (tödliche Murmeln) vorbei. Diese äußerst kunstvoll platzierten Felsbrocken sind gemäß der Überlieferungen der Ureinwohner die Eier der Regenbogen-Schlange. Die ganze Geschichte gibt es im Nyinkka Nyunyu Culture Centre zu hören.

Falls Eure Glieder vom vielen Sitzen müde sind, gönnt Ihnen Entspannung in den warmen Thermalquellen von Mataranka, in der Nähe des Elsey National Parks. Danach ist es noch eine knappe Stunde nach Katherine. Dieser 6.000 Seelenort liegt im Nitmiluk National Park, in dem es eine Vielzahl von Wasserfällen sowie die beeindruckende Schlucht Katherine Gorge gibt.Katherine Gorge AustralienAuf den letzten knapp 320km nach Darwin hilft nur noch Radio aufdrehen oder iPod anschließen und laut mitgrölen bei ‚Land Down Under‘ von Men at Work (falls Ihr das nicht schon lange gemacht habt). ‚ Can’t you hear, can’t you hear the thunder?‘ Ok, vielleicht nicht in Darwin, der Hauptstadt des Staates Northern Territory.

Lasst hier Euren Trail ausklingen, genießt die unterschiedlichen Essenseinflüsse auf einem der vielen Straßenmärkte, erforscht Australiens Schicksal im Zweiten Weltkrieg und macht eine Sonnenuntergang-Bootstour im Hafen mit. Lasst dabei Euren Gedanken freien Lauf und besucht nochmals die Korallenriffe, die weißen Sandstrände und die lebendigen Stadtzentren, die Ihr kennenlernen durftet. Yes, I can hear the thunder!

Danke an brewbooks, cyron, thinboyfatter, edwin.11, pallotron, Looking Glass, JAK SIE MASZ, teloro und Jo@net für die Bilder von Flickr.

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