Surfen für Anfänger

Jeder kennt die schönen Bilder von Surfern, braun gebrannt vor einer Kulisse aus Palmen und Sandstrand. Wer bekommt da keine Lust mal aufs Surfboard zu springen und eine kleine Runde im kühlen Nass zu drehen?!

Surfen kann die schönste Sache der Welt sein oder so frustrierend, dass man nie wieder aufs Brett möchte. Wenn Ihr auch schon mal mit dem Gedanken gespielt habt Wellenreiten auszuprobieren und nicht enttäuscht werden möchtet, sind die nächsten Zeilen sehr hilfreich, um gut und erfolgreich mit dieser Sportart zu beginnen.Surfer in Sri Lanka_james_gordon_losangeles

Gibt es bestimmte Voraussetzungen?

Surfen lernen kann jeder, der schwimmen kann. Die ersten Übungen macht man im hüfttiefen Wasser und gewöhnt sich an den Ozean und die Wellen. Da die wenigsten Menschen in Deutschland am Meer aufwachsen, ist der Respekt vor dem großen Teich meist groß. In Surfkursen wird Schritt für Schritt daran gearbeitet, das Element Wasser in Verbindung mit Wellen kennenzulernen.

Wie fängt man mit dem Surfen an?

Die eindeutig beste Möglichkeit mit dem Surfen anzufangen ist ein Surfkurs. Darin gewöhnt ihr Euch langsam an das Meer, lernt das Material kennen, seid unter Aufsicht und geht nur bei passenden Bedingungen ins Wasser.

Was ist wichtig beim Surfen?

Der erste Eindruck beim Surfen erweckt ein lockeres Strandleben ohne viele Komplikationen und man ist immer auf der Sonnenseite. Die Realität sieht etwas anders aus, denn Surfen ist eine sehr komplexe Sportart, für die man einige Hintergrundinfos braucht. Die Wellengröße ist wohl der Hauptfaktor, der das Surfen beeinflusst, aber auch Wind, Ebbe und Flut und der Meeresuntergrund spielen eine Rolle.PT Surfboards

Anfänger haben am Anfang das Glück, dass es viele Möglichkeiten gibt, ins Wasser zu kommen, denn die ersten Übungen auf dem Surfboard werden im flachen Wasser abgehalten, wo die Wellen schon gebrochen sind und eine Weißwasser-Walze vor sich hinschieben.

Wichtig für die ersten Surfversuche ist der Meeresuntergrund, Sandstrand ist hier die einzige Möglichkeit, um ohne Risiko anzufangen. Da Anfänger viel im flachen Wasser üben und noch häufig stürzen, ist die Verletzungsgefahr bei Felsen oder Riff sonst zu groß.

Wo findet man gute Bedingungen um Surfen zu lernen?

Man muss nicht nach Hawaii oder Australien reisen, um Surfen zu lernen, im Gegenteil, Europa hat für Surfer aller Level einiges zu bieten und damit auch für Anfänger, die das erste Mal auf dem Surfboard stehen. Die südfranzösische Atlantikküste hat mit 400km Sandstrand den längsten Strandabschnitt Europas und gerade in den Sommermonaten ist in dieser Region das Wetter sehr gut, das Wasser warm und die Wellen angenehm klein. Damit ist es eine der besten Regionen, um mit dem Surfen anzufangen.

Aber auch der Rest Europas hat viele Strandabschnitte zu bieten und die Wellenqualität ist gut. Die zweite große Surfregion Europas ist in Portugal, von der südlichen Algarve über Lissabon bis Porto gibt es Sandstrände, geschützte Buchten und eine gute Surfinfrastruktur. Aber auch Spanien liegt am Atlantik und hat neben einer schönen Landschaft, eine lebensfrohe Kultur und sehr gute Bedingungen. Im Sommer ist Nordspanien, im Winter Südspanien sehr empfehlenswert.PT Surfboards Collage

Warum sollte man eigentlich surfen lernen?

Als Erstes und Wichtigstes: Surfen macht unheimlich viel Spaß. Darüber hinaus bietet das Surfen und das damit verbundene Reisen aber noch viel mehr. Das Kennenlernen neuer Kulturen, Menschen und der Natur sind sehr schöne Nebeneffekte, denn auf seinen Reisen trifft man interessante Leute und erlebt immer spannende Geschichten. Aber auch der sportliche Aspekt spielt eine Rolle, denn Surfen ist unheimlich gesund und zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht.

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Danke an james_gordon_losangeles für das Bild von Flickr und PT Surfboards für die Instagram-Collagen.

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