Südamerika Erfahrungsbericht: Steve von Back-Packer.org

Torres del Paine

Steve ist wieder zurück von seiner #HolaGringo Rundreise durch Südamerika und nach sieben Monaten kommt er uns nicht so leicht davon. Wir wollen natürlich einen Einblick gewinnen, wie die Reise ihn verändert hat, was er eventuell anders machen würde und welche große Reise als nächstes bei ihm ansteht.

Lest hier seine Antworten in unserem Kurzinterview mit ihm.

Nach so langer Zeit unterwegs – wie ist es wieder zuhause zu sein?

Zunächst ziemlich komisch, schließlich war ich mit meinem Aufenthalt in London insgesamt 8 Monate nicht in Deutschland. Dennoch finde ich es schön wieder hier zu sein, die Famile zu sehen und mit meinen langjährigen Freunden in Hamburg den Sommer zu genießen.

Vermisst Du irgendetwas aus Südamerika?

Klar, nach so einer langen Zeit sind mir auch dort viele Dinge ans Herz gewachsen: zunächst einmal die vielen neuen Freunde, die ich vor Ort kennengelernt habe und dann vor allem die „Wir machen alles zusammen“-Kultur. Man trifft sich viel häufiger mit Freunden, chillt zusammen bei Mate Tee und ist viel draußen unterwegs.  

An welchen Ort würdest Du sofort nochmal zurückkehren?

Pehoe

Nummer eins ist auf jeden Fall Patagonien, im Süden von Chile und Argentinien. Die Landschaft, die Natur und Tiere (Pinguine!) sind einfach unglaublich. Da ich aber nicht lange ganz ohne pulsierendes Nachtleben auskomme, steht an zweiter Stelle Rosario weiter im Norden von Argentinien – hier war ich die längste Zeit, habe mein Spanisch vertieft und viele beeindruckende Menschen kennengelernt.

Was würdest Du heute anders anpacken? Eventuell auch, welche Route würdest Du heute wählen?

Ich bin recht froh, dass ich mir relativ viel Zeit gelassen habe und an den meisten Orten länger als eine Woche Zeit hatte. Dennoch habe ich nach fünf Monaten gemerkt das man regelrecht müde vom Reisen wird – beim nächsten Mal würde ich an diesem Punkt wohl eine größere Pause einlegen. Das kann aber auch damit zusammenhängen das ich nebenher viel gearbeitet habe.

Welche Tipps hast Du für Reiseblogger, die ähnliche Aufenthalte planen?

Ich kann nur jedem ans Herz legen Spanisch zu lernen. In vielen Situationen war ich froh, dass ich die Sprache konnte, da man mit Englisch nicht immer weiter kommt. So war es möglich mit Touranbietern, Hostels und den Einheimischen Gespräche zu führen, die sich später auch für den Blog und in meinem Fall für meine Videos auszahlten, da die Erfahrung & Information tiefgreifender und vielschichtiger sind.

Welche nächste große Reise steht bei Dir an?

Den Sommer möchte ich gerne in Europa bleiben, ich mag Deutschland und die vielen Möglichkeiten von hier schnell auf einen Kurtrip  „zu flüchten“ wenn einem danach ist. In ein paar Stunden ist man in Europa in einem ganz anderen Land – mit anderer Kultur, Sprache und Küche. Daher plane ich derzeit ein paar Trips in europäische Metropolen – mit meinem neuen Projekt Was kostet Europa möchte ich die Kosten in den verschiedenen Großstädten miteinander vergleichen und so eine Orientierung geben, was ein Städtetrip jeweils kostet.

Wir danken Steve für das Gespräch und die fantastischen Bilder.

Falls Du Teile seiner Reise verpasst hast, kannst Du mit den Links unten jede Etappe durch Südamerika nachholen.

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